Historische Entwicklung

Das „Neue Künstlerforum“ ist aus dem 1972 gegründeten „Künstlerforum“ hervorgegangen.
Seit 1989 wird der Verein von Prof. Ernst Lintner geleitet.
Den Statuten entsprechend haben wir uns zu einem echten internationalen Künstler- und Kunstforum entwickelt, das Kontakte in ganz Europa, den USA und Japan aufgebaut und gepflegt hat.

Noch als Studenten sind viele Künstler bei uns aufgetreten, die heute in den bedeutendsten österreichischen, aber auch ausländischen Orchestern engagiert sind.
Sie haben, teilweise auch als Solisten und Ensembles, eine Europa- und Weltkarriere gemacht, so z. B. Till Fellner (Klavier), Lilia Bayrova (Cello), David Frühwirth (Violine), der deutsche Klarinettist und Komponist Jörg Widmann, der russische Weltgeiger Maxim Vengerov, die Wiener Ensembles „Jess (Klavier-Trio“ und das „Flieder-Trio“, sowie zahlreiche junge Musiker, die in Wien studiert haben und heute Mitglieder der Wiener Philharmoniker, der Wiener Staats- und Volksoper sowie von Orchestern in ganz Europa sind! (z. B. Wolfgang Lintner, Raphael Flieder, Matthias Schorn, Patricia Hood-Koll, Ekaterina Frolova, etc.)

In diesem Sinn haben wir uns bemüht, auch jungen Preisträgern nationaler und internationaler Wettbewerbe (z. B. Fritz Kreisler– und Brahmswettbewerb, Haydn-Wettbewerb, etc.) Auftritte zu ermöglichen.

Uraufführungen und Konzerte von Werken österreichischer Komponisten, wie Peter Barcaba und Werner Pelinka haben wir in den letzten Jahren regelmäßig veranstaltet, so auch 2017/18 und 2018/19.

Wir bekommen keine öffentlichen Förderungen.

Wir konnten in den vergangenen 31 Jahren immer wieder, unter Einbindung der Jugend und meist unter Mitwirkung philharmonischer Ensembles, Kammermusik-Konzerte auf höchstem Niveau veranstalten,
so:
– von 1989 bis 2003 im Marmorsaal des Palais Schwarzenberg in Wien.
– 2004 bis 2015/16 im Camineum der österr. Nationalbibliothek in Wien
– 2016/17 und 2017/18 im EROICA Saal im Palais Lobkowitz in Wien, in dem Ludwig van Beethoven sehr oft zu Gast war, Erzherzog Lobkowitz war einer seiner größten Mäzene!
Dort sind nicht nur Beethovens‘ 3. Symphonie, die „Eroica“ (9. Juni 1804), sondern auch das 4. Klavierkonzert (März 1804, Solist war noch Beethoven), sowie sein 5. Klavierkonzert (13. Jänner 1804, Solist war der Fürst selbst) ebenso uraufgeführt worden, wie auch der 1. Liederzyklus der Musikgeschichte „An die ferne Geliebte“ (April 1816, wobei der Fürst selbst gesungen haben soll).